Rassistische Trennung bei der Einschulung in Burg (Sachsen-Anhalt)

Rassistische Trennung bei der Einschulung in Burg (Sachsen-Anhalt)

Bei der Einschulung von Erstklässler*innen kam es in einer Grundschule in Burg zu einem Skandal. Am ersten Schultag erfuhren alle Kinder und deren Eltern, die migrantisch gelesen wurden, dass sie in eine gesonderte Klasse kommen. Es gab im Vorhinein keine Informationen und keine Erklärung zu diesem Vorgehen. Auch wurden zwei unterschiedliche Einschulungsfeste durchgeführt, ebenfalls getrennt nach “deutsch” und “nicht-deutsch”. Die Eltern der betroffenen Kinder haben sich gewünscht, dass ihre Kinder in gemischte Klassen gehen. Sie haben sich daher beschwert und die Antwort der Schule war, dass die Entscheidung zur Trennung der Schüler*innen gut gemeint war und vom Bildungsministerium genehmigt wurde. Aufgrund des Protests wurde die Trennung aufgehoben.

Wir haben einen betroffen Vater interviewt und ihn zu den Vorgängen in Burg befragt.

Das Interview ist auf Deutsch, Arabisch und Kurdisch.