Algo Mío - Argentiniens geraubte Kinder

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Während der Militärdiktatur in Argentinien von 1976-1983 wurden mehrere hundert Kinder ihren Eltern geraubt und regimetreuen Paaren übergeben.Seit über 30 Jahren setzt sich die Organisation der "Abuelas de Plaza de Mayo" für die Aufarbeitung dieser Verbrechen ein. Bis heute haben 129 Kinder die Wahrheit über ihre Herkunft erfahren. Vor Gericht stehen sowohl die Zieheltern als auch die Organisator*innen der Kinderentführungen.

Die Regisseurin Regina Mennig berichtet im Interview wie Argentinien mit dieser Seite seiner Vergangenheit umgeht. Gemeinsam mit Jenny Hellmann erzählt sie im Film  "Algo Mío - Argentiniens geraubte Kinder" die Geschichte von Catalina und Hidalgo, die beide als Babys ihren leiblichen Eltern genommen wurden. Da die beiden Erwachsenen auf unterschiedlichste Weise mit diesem Schicksal umgehen, zeigt der Film eindrücklich, wie verworren und komliziert die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist. 

Argentiniens geraubte Kinder