Susanne Babila: "Friedenskämpfer - Tübinger Ärztin unterstützt Nobelpreisträger im Kongo"

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Susanne Babila ist Journalistin und hat zwei Filme über den Kongo veröffentlicht. Der zweite der beiden begleitete ein Partnerprojekt des DIFÄM mit dem Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege.

Susanne Babila war 2002 das erste Mal im Kongo, kurz vor dem Ende des ersten afrikanischen Weltkrieges. Sie beobachtete die Entwicklung immer weiter, bis 2006 die ersten freien demokratischen Wahlen stattfanden, und sie multimedial darüber berichteten. Sie bekam einen Tipp, dass sie Denis Mukwege besuchen und mit ihm reden sollten. Nachdem sie ein Interview mit ihm gemacht hatten, stand für sie fest, dass sie einen Film darüber drehen will. Dieser wurde 2008 veröffentlicht.

Als Journalistin ist es aus ihrer Sicht ihre Aufgabe, wichtige Vorgänge zu dokumentieren. Daher wird sie in Zukunft das im neuen Film dokumentierte und ähnliche Projekte weiter begleiten. Es geht um das Projekt von Frau Schneider, welches Frauen im Kongo unterstützt, welche Vergewaltigungen und ähnliches erlitten haben, die Dokumentation der Arbeiten der Ärzte, wie Frauen physisch aber auch psychisch unterstützt werden und welche problemreichen Strukturen im Kongo herrschen. 

Susanne Babila im Interview
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